News

Der Bundesgerichtshof fordert erneut eine konkrete Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Der BGH hat mit Beschluss vom 14.11.2018 – XII ZB 107/18 festgestellt:
Die erforderliche Konkretisierung einer Patientenverfügung kann sich im Einzelfall bei einer weniger detaillierten Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen durch die Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben. Ob in solchen Fällen eine hinreichend konkrete Patientenverfügung vorliegt, ist dann durch Auslegung der in der Verfügung enthaltenen Erklärungen zu ermitteln (im Anschluss an Senat, BGHZ 214, 62 = NJW 2017, 1737 = FamRZ  2017, 748).
Diese Grundsätze gelten auch für die Vorsorgevollmacht.
 
Wir raten Ihnen von der Nutzung von Formularen ab , deren Wirksamkeit  Sie nicht selbst einschätzen können. Wir empfehlen Ihnen, nicht auf einer späteren Auslegung Ihrer zu  kurzen oder nicht umfassenden  oder widersprüchlichen Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung durch die Gerichte zu vertrauen . Wir empfehlen, Ihre Patientenverfügung rechtssicher und umfassend  mit einem Fachanwalt für Erbrecht zu gestalten.
 
Wir schlagen vor, Ihre Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung  im Detail mit Ihnen zu beraten und zu gestalten - bundesweit! Vereinbaren Sie hierzu einen Besprechungstermin, einen Telefontermin oder senden Sie uns eine Mail.
Für Terminabsprachen stehen wir Ihnen zur Verfügung. Sie erreichen unsere
 
HOTLINE * WURZEN 03425 / 90020
HOTLINE * LEIPZIG: 0341 / 9838980.

MAIL * sekretariat@kanzlei-nussmann.de
gez. M. Peper
Fachanwältin für Erbrecht
Zertifizierte Mediatorin
Fachanwältin für Familienrecht
 

Zurück